Sprechzeiten:
Mo-Fr
9-12 & 13-15 Uhr

 

+49 221 888 239 10

support@auc-online.de

Kontakt Databay AG
Kontakt

Beckenmodul TraumaRegister DGU

Seit Juni 2018 ist das Beckenmodul TraumaRegister online

Das Beckenmodul TraumaRegister dient der Erfassung von Frakturen des Beckenrings und des Acetabulums (Hüftpfanne). Ziel ist es, aus den Ergebnissen der ausgewerteten Daten Optionen für eine Optimierung der Behandlung abzuleiten und neue wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere aus den Frakturen des Acetabulums, zu erzielen.

Die wissenschaftliche Verantwortlichkeit für das Beckenmodul TraumaRegister untersteht der AG Becken der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), für den operativen Betrieb ist die Geschäftsstelle Register und Forschungskoordination der AUC GmbH zuständig, die Trägerschaft obliegt der DGU.


Teilnahme

Alle Mitglieder der AG Becken oder Nicht-Mitglieder, die sich bei der AG Becken vorgestellt haben, können sich beim Beckenmodul anmelden.

Für die Anmeldung senden Sie bitte das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail an: support-br@auc-online.de. Danach wird Ihnen der Vertrag per E-Mail zugeschickt. Bitte senden Sie anschließend den von Ihnen unterzeichneten Vertrag an die Münchner Geschäftsstelle der AUC GmbH. Sie werden dann für das Register freigeschaltet und erhalten Ihre Zugangsdaten automatisch per E-Mail.


Aktuelles

TDSC®-Kurs: Proben für den Ernstfall

Katastrophenmedizin

Im Oktober letzten Jahres hat sich in Ulm eine Gruppe von 20 Medizinern aus ganz Deutschland zusammengefunden, um gemeinsam mit Ärzten des Bundeswehrkrankenhauses Ulm für den Notfall im Fall eines Terrorangriffs zu proben.

Der Weiterbildungskurs „Terror and Disaster Surgical Care“ (TDSC®) richtet sich an Notfallmediziner, um auf die Behandlung von Terroropfern vorzubereiten und in taktischer Einsatzplanung zu schulen. Denn ein Terrorereignis stellt die Kliniken vor ganz besondere Herausforderungen wie überlastete Notaufnahmen, eine unvorhersehbare zeitliche Dynamik der Ereignisse, große emotionale Belastung sowie im normalen Klinikalltag eher unübliche Verletzungen durch Schüsse und Explosionen. So stammen auch die meisten Erkenntnisse zur Versorgung von Terroropfern aus der Militärmedizin wo es gilt, sich mit knappen Ressourcen und unter enormem Zeitdruck auf das für das vordringlich Nötige und Mögliche zu konzentrieren, um möglichst viele Menschenleben retten zu können.

Daher wurden in die Behandlungsempfehlungen der 3. aktualisierten Auflage des „Weißbuch Schwerverletztenversorgung“ nun auch Vorgaben für einen Massenanfall von Verletzten bei Terrorereignissen (Terror-MANV) aufgenommen sowie entsprechende Schulungen empfohlen. Für die Kliniken, die am Verfahren TraumaNetzwerk DGU® teilnehmen gilt die Erfüllung der Vorgaben aus dem Weißbuch als Zertifizierungsgrundlage.


Weitere Informationen:

Beitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 23. Januar 2021

 


Kooperationen