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Beckenmodul TraumaRegister DGU

Seit Juni 2018 ist das Beckenmodul TraumaRegister online

Das Beckenmodul TraumaRegister dient der Erfassung von Frakturen des Beckenrings und des Acetabulums (Hüftpfanne). Ziel ist es, aus den Ergebnissen der ausgewerteten Daten Optionen für eine Optimierung der Behandlung abzuleiten und neue wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere aus den Frakturen des Acetabulums, zu erzielen.

Die wissenschaftliche Verantwortlichkeit für das Beckenmodul des TraumaRegisters untersteht der AG Becken der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), Betreiber ist die AUC-Akademie der Unfallchirurgie.


Teilnahme

Alle Mitglieder der AG Becken oder Nicht-Mitglieder, die sich bei der AG Becken vorgestellt haben, können sich beim Beckenmodul anmelden.

Für die Anmeldung senden Sie bitte das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail an: support-br@auc-online.de. Danach wird Ihnen der Vertrag per E-Mail zugeschickt. Bitte senden Sie anschließend den von Ihnen unterzeichneten Vertrag an die Münchner Geschäftsstelle der AUC GmbH. Sie werden dann für das Register freigeschaltet und erhalten Ihre Zugangsdaten automatisch per E-Mail.


Aktuelles

Ukraine: TraumaNetzwerk DGU® bietet professionelle Strukturen bei der Versorgung Kriegsverletzter

Pressemitteilung

Aktuell laufen die Vorbereitungen, kriegsverletzte Patienten aus der Ukraine zur medizinischen Behandlung nach Deutschland einzufliegen. Innerhalb des TraumaNetzwerk DGU® ist eine medizinisch sinnvolle Verteilung schwerverletzter Patienten in geeignete Krankenhäuser unkompliziert binnen kürzester Zeit möglich.

Künftig ist mit einer vermehrten Anzahl Kriegsverletzter aus der Ukraine zu rechnen. In die Verteilung werden nun die Unfallchirurgen aus dem TraumaNetzwerk DGU® als Berater eingebunden, um den Schweregrad der Verwundung zu beurteilen. Darüber hinaus können sie eine Einschätzung der notwendigen Versorgungsressourcen vornehmen. Auch wird beurteilt, wer aufgrund der Komplexität der Verwundung dringend in ein Zentrum der Maximalversorgung muss und welche spezielle chirurgische Fachrichtung im behandelnden Krankenhaus erforderlich ist.

Die medizinische Behandlung in deutschen Kliniken stellt eine Ergänzung zur medizinischen Behandlung in Krankenhäusern der Ukraine und anderen helfenden Ländern dar. Künftig werden vermehrt Patienten erwartet, bei denen Schuss- und Explosionsverletzungen oder andere kriegstypische Verwundungen bereits erstversorgt wurden und die nach Komplikationen in Deutschland nachbehandelt werden müssen. Hierbei ist die gute Zusammenarbeit von Unfallchirurgen, Viszeralchirurgen, Anästhesisten, Pflegekräften und anderen Fachrichtungen von großer Bedeutung.

Die Behandlung von Schuss- und Explosionsverletzungen erfordert besonderes Fachwissen. Daher wurden bereits in der Vergangenheit gemeinsam von DGU und Bundeswehr verschiedene Kurse für diese speziellen Erfordernisse konzipiert. Ein kürzlich entwickeltes wöchentliches Webinar handelt speziell von Kriegsverletzungen.

Deutschland verfügt mit dem TraumaNetzwerk DGU® über eine flächendeckende Versorgungsstruktur, an der über 650 Krankenhäuser teilnehmen. Die im Rahmen einer gemeinsamen Zertifizierung miteinander verbundenen Kliniken besitzen unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte. Das TraumaNetzwerk DGU® umfasst überregionale, regionale sowie lokale zertifizierte Zentren und wurde zur Versorgung von Schwerstverletzten, gerade auch bei Massenanfällen, ins Leben gerufen.
 


Weitere Informationen:

Pressemitteilung der DGU
AUC-Kursportal
Webinar „Kriegsverletzungen“

 


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